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Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin, sagt: "Wir starten den Dialogprozess Wechseljahre, um einen bedeutsamen Aspekt der Frauengesundheit stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken und gleichzeitig Missverständnisse auszuräumen. Momentan befindet sich jede fünfte Frau in Deutschland in den Wechseljahren – rund ein Drittel leidet unter starken Beschwerden. Ziel des Dialogprozesses sind etwa Rahmenempfehlungen für Unternehmen für den Umgang mit Wechseljahren in der Arbeitswelt."
Ja jedes große Ziel auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt,das wenigstens etwas erreicht wird. Arbeitgeber haben jetzt die Chance das wertvolle Potential der Frauen in den Wechseljahren in den Fordergrund zu stellen. Quelle Annemarie von Gradowski
Nicht nur wenn die Hormone bei uns tanzen und unser Leben sich anfühlt wie ein Schnellkochtopf der kurz vor dem explodieren ist und uns eine Sehnsucht packt, mal ab und zu aus der Reihe zu tanzen, ja dann......
....wenn die Eierstöcke langsam aufhören, die Hormone Östrogen und Progesteron zu produzieren,was in den Wechseljahren ein ganz natürlicher Prozess ist, kann das bei Frauen zu Beschwerden führen: Hitzewallungen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Scheidentrockenheit, Konzentrationsschwierigkeiten. Rund 30 Prozent der Frauen in den Wechseljahren leiden unter leichten,und 30 Prozent unter starken Beschwerden.Hier spreche ich von Kannbestimmungen.
Warum fällt es Frauen so schwer über ihre Wechseljahre zu reden?
Weil, der Begriff Wechseljahre erinnert die meisten Frauen und auch Männer an das beginnende Altern, auch denken viele an Verfall und Vergänglichkeit.
Das Thema wurde auch in der Vergangenheit mit dem Verlust von Schönheit, Attraktivität besetzt.
Der hormonelle Umstellungsprozess ein ganz natürlicher Vorgang dauert so ca. 10 bis 14 Jahre.
Das hört sich viel an und macht auch vielen Frauen Angst.
Wie in der Pubertät schwankt die Stimmung ja nach Lust und Laune.
Und während der Wechseljahre passiert ähnliches.
Und..aufgrund gravierender Lebensveränderungen, Umbrüchen oder dauerhaft seelischen Belastungen wie Trennung, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trauer,Mobbing,Pfelge von Angehörigen,reagiert das sensible Hormonsystem besonders schnell.
Der weibliche Körper spürt in dieser wechseljährigen Zeit seine Belastungsgrenze und er sendet Siganle, die aber meistens überhört werden.
Gestern ging doch noch alles und es wird noch eine Schüppe daruf gelegt. Unangenehme Emotionen die den Alltag stören können, werden gestaut und auch unterdrückt, bis dann nichts mehr geht und die Seele weint
Wir Frauen werden in den Wechseljahren entlassen aus der biologischen Mutterschaftsrolle. Wenn wir dies begreifen und auch ohne Scham darüber reden, dann werde die Wechseljahre aus der Tabuzone gefiltert.
Und wenn Frauen es gelernt haben ihre Beschwerden anzunehmen sich ihnen positiv zu stellen und auch dem Arbeigeber/in das erklären können, werden viele sich diesem Themen positiv gegenüber stehen.
Frauen in den Wechseljahren sollten sich nicht ihre Energie rauben lassen, sich ihrer Stärke bewusst sein und sich nicht mehr als seelischen Mülleimer benutzen lassen.




